Les Borbeteils
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From Prehistory to the Present Day Prehistory to the Middle Ages

Von der Vorgeschichte zum Mittelalter

Verstreute Siedlungsform

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Dijon/Prenois
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Communauté de Communes de la Vallée de l'Ouche

Allemand

(3108 mots dans ce texte ) -  lu : 4833 Fois


 

Balade à travers l’histoire

Fleurey-sur-Ouche

I - Von der Vorgeschichte zum Mittelalter

Verstreute Siedlungsform

 

 

In Fleurey wurden mehrere Abris in der Nähe der Flüsse Morcueil et Moulin identifiziert. Der von Sphinx zeugt von einer Ansiedlung aus der Mittelsteinzeit. (- 8 000 bis 5 000 Jahre) Verschiedene Hügel wurden auf den Kalksteinhöhen im Bereich der Felsen von Orgères in den Ebenen von Suzane und Suzard aufgezeichnet.

 

(- 2 300 - 400 Jahre) Überrestliche Gräber zeugen von einer in den Höhen angelegten Besiedlung weit von Hochwasser gefährdeten Tälern entfernt. Aus dieser Höhe konnten die Verkehrswege überwacht werden. Zwei alte Straßen wurden in diesem Bereich aufgezeichnet. Eine führt zu den Wegen von Velars und der Rue de Moncueil um Malain zu erreichen; die andere kommt aus der Arrière-Cote und überquert die Ouche in Richtung der Seine.

 

II - Vom VII. bis zum XIII. Jahrhundert

Verschiedene bewohnte Gebiet

Église Saint-Jean-Baptiste

 

Friedhöfe und Kirchen aus der Mirowingischen Zeit

 

Zwei merowingische Nekropole beweisen eine bedeutende menschliche Besiedlung am Rande einer sekundaren Römerstraße die nach Malain führt. (Mediolanum) Auf der einen wurde die Saint-Jean-Baptiste- Kirche gebaut; dort wurden mehrere Sarkophages aus dem 6. und 7. Jahrhundert gefunden. Barges, westlich von Fleurey, gehörte wahrscheinlich zu einem bewohnten Gebiet, aber ist heute nicht mehr aufgezeichnet.

Vier Kirchen sind in den Archiven erwähnt. Zwei von ihnen aus der Geschichte bis zu unserer Zeit. Pfarrkirche Saint-Marcel und Saint-Jean-Baptiste. Saint-Jean-Baptiste wurde sicherlich Saint-George gewidmet. Eine Niesche in der Mauer aus dem VII. Jahrhundert lässt daran denken. Saint-Pierre gehörte anscheinend zu der Pfarrerei von Hautevelle, auf der südlichen Seite des Cocheron.

 

Verschiedene Stile.

 

Ein Fragment einer Skulptur aus dem II. Jahrhundert, das in der Nähe der Kirche gefunden wurde, bestätigt die Gallo-Römische Besätzung. Diese Pfarrkirche ist ein der ersten Gebäude der romanischen zur gotischen Übergangszeit in der Gegend von Dijon. Grobes Aussehen, massive viereckige Säulen und Bogenfenster lassen an das XII. Jahrhundert denken. Das Kleeblatt auf dem Tympanon des Portals und das Kreuzrippengewölbe lässt an das nächste Jahrhundert denken.

 

III - Das Kloster

Fleureys Lordschaft

Ancien prieuré Saint-Marcel

Altes Kloster Saint-Marcel

 

" Zur Herrlichkeit Gottes"

 

Die einzige bedeutende Spur des alten Klosters ist die Kirche Saint-Marcel. Die ältesten Teile davon kommen aus dem X. und dem Anfang des XI. Jahrhunderts. Der dreifache Bogen, den man von der Sackgasse aus sehen kann, zeugt darüber. Eine einfache Abside in Form von "cul-de-four", wahrscheinlich das Herz der ursprünglichen Kirche. Das heutige Herz wurde im XIII. Jahrhundert erbaut. Das Gewölbe ist reich geschmückt und besonders bemerkenswert durch die Feinheit und Originalität des Dekors.

 

Abhängigkeit der Abtei

 

586 tritt Fleurey in die Geschichte durch die Abtei Saint-Marcel-lès-Chalon ein. Ein Geschenk von Gontran, König von Bourgundy und seinem Enkel Clovis. Das Dorf hat sich sicherlich im Mittelalter um die Gärten des Klosters entwickelt und wird von der Abtei von Cluny verwaltet. Die Mönche des Klosters Saint-Marcel sind so die Herren des Ortes bis zur Revolution. Sie erhalten Geld und besitzen Land, Wälder und viele andere Reichtümer. Im Jahre 1791 wird der Besitz des Klosters als Volkseigentum verkauft. Die Kirche ist in verschiedene Wohnstätten aufgeteilt.

 

IV - Landübernahme der Parlementarier

XVIe-XVIIIe

La muraille

Die Stadtmauer

 

Stadtmauer

 

Zu erkennen ist beiderseits der rue Chanteronne die alte Stadtmauer die im XVI. Jahrhundert während der Religionskriege erbaut wurde. Sie umschließt die südliche Seite des Ortes rechtsseitig der Ouche. 10 Füße hoch (3 m) und dreieinhalb Fuß dick (1,10 m). Fleurey ist von den Anhängern des Königs besetzt. Trotz der Befestigung der Mauer im Jahre 1589 widersteht sie nicht den Angriff der katolischen Anhänger die von der Stadt Dijon bewaffnet sind. Die monumentalen Tore sind zerstört, die Stadtmauer leistet keinen Widerstand. Der Ort wird verlassen. Die verschuldeten Einwohner sind gezwungen ihren Bezitz an die reichen Parlementarier von Dijon zu verkaufen. Das ist der Grund, warum viele Herrenhäuser in Fleurey-sur-Ouche gebaut wurden.

Ein Sitz davon ist dieser elegante Pavillon, ein typischer Schmuck mit dem aus dem XVII. Jahrhundert stammenden Garten. Er war der Grundbesitz der Familie Mollerat mit seinem Betrieb der vom Kanal aus zu sehen ist.

 

En la Grande Cour

Der Große Hof

 

Ein mysteriöses Wappen

 

Die orientale Seite ist von großen Fenstern geschmückt über die sich ein horizontaler Bogen erhebt. Eberfalls sehen wir auch kleine Öffnungen genannt "piédroits à gorge". Im Westen erhebt sich ein von Lava gedeckter hexagonaler Turm der im Inneren eine Schraubentreppe aus Stein versteckt. Das Jahr 1563, das auf dem Wappen über der Eingangstür zu lesen ist, könnte während der Revolution eingehämmert worden sein.

 

Altes Hospital

 

Im XVI. Jahrhundert wurde dieses Bebäude, das sich außerhalb der Stadtmauer befindet, erbaut. Nach mündlicher Tradition kann man darauf schließen, daß es sich um ein Hospital, einen Empfangsort handelt. Einer der vielen Besitzer im XVIII. Jahrhundert ist André Lebelin, Hauptberater der Burgunder Buchhaltung und Jeanne Gauthier aus Leuzeu. Ab dem XIX Jahrhundert ist der Besitz durch diverse Erbschaften und Verkäufe geteilt

 

Domaine Mollerat

Grundbesitz Mollerat

 

Dieser Grundbesitz deckte den ganzen Bereich zwischen der Ouche, der rue Canteronne, der rue Truchetet und der Grande Rue du Bas.

 

Uralter Schauplatz

 

Der ältestes Teil ist noch von der Cour Cazotte zu sehen. Die Schraubentreppe und die Überreste der Fenster kommen aus dem XVI. Jahrhundert. Der Salon, ein Ausbau aus dem XVII. Jahrhundert wurde bis 2012 erhalten. Jede Deckecke zeigte die Initialen der Familie Mollerat. Die Kaminstütze zeigt eine mytologische Szene. Der große anschließende Saal zeigt eine perfekte Decke "plafond á la francaise".

 

Gelegenliche Residenz des Prinzen von Condé

 

Mündlich wurde aufgezeichnet, daß die Prinzen von Condé, Gouverneure von Burgundy während ihrer Durchreisen hier gewohnt haben.

Im XVIII. Jahrhundert gehört der Besitz nacheinander André Mollerat, Herr der Schmiede in Moloy, seinem Bruder Jean, Beaufsichtiger des Burgundy Parlaments, seinem Sohn und später seiner Familie. Als Fleurey französische Kreisstadt wird, erklärt ein Erlaß vom 26. Mai 1796 das ein Gefängnis eingerichtet wird. Im XIX. Jahrhundert befindet sich ein Gasthaus neben dem Haus Mollerat. Im nächsten Jahrhundert befindet sich hier ein privates Kino und ein Theater und das bis 1960.

 

Le Vieux Logis

Die alte Behausung

 

Veränderungen

 

Dieses Bebäude wurde in verschiedenen Zeiten von dem ursprünglichen mittelalterlichen Gebäude verändert. Dieses wird von der Architektur des inneren Fensters und dem gewölpten Bau im Erdgeschoß bezeugt.

Der Turm Seite Rue du Haut wurde im XVII. Jahrhundert dazugebaut. Er paßt sich der Facade und ist in Harmonie mit der zentralen Dachfenstertür. Das Dach ist bis 1990 mit Lava bedeckt. Kleine Felsensteine verschönern den Hintergrund des Gartens. Auf der anderen Seite der Straße sieht man ein schmiedeeisenes Tor aus dem XVII. Jahrhundert, der Eingang des Parkes.

 

Nachfolge der Verteilung

 

Im XVIII und XIX. Jahrhundert gehört das "Vieux Logis und Petit Logis" nacheinander verschiedenen Ratgebern, Herrscher der "Chambres des Comptes", André Lebelin, Herr von Urcy, Claud Seguin und Nicolas Morizot, President vom Kriminalgerichtshof der Cote d´Or. Eine Gasse trägt den Namen von seinem Schwiegersohn Henry-Catherine Brenet, Abgeordneter, Doktor von hohem Grad und Wohltäter des Dorfes. Am Anfang des XX. Jahrhunderts ist das Gut gespaltet. Nach 1945 wird das Haus als Hochzeitssall benutzt. Im Jahre 1954 vereinigt die Familie Barbié wieder das Landgut. Im XXI. Jahrhundert werden die verschiedenen Gebäude an Private verkauft. Die Scheune wird in Wohnungen umgebaut und der Park wird städtebaulich erschlossen.

 

Les Charmilles

 

Herrenhaus

 

Dieser Landbesitz ist mit einem Garten "a la francaise" nach dem Gärtner Le Notre, Gärtner von Ludwig dem XIV verschönt. Im Süden des Innenhofes unter den zwei Bögen befand sich ein Bienenstock. Ein großer Taubenschlag zeugt von dem hohen Rang der damaligen Besitzer.

Die geordnete Facade und die hohen Dachboden erwähnen das XVII. Jahrhundert. Im Osten sind die Dachfenster von Volutenfosten gestützt. (Jambages à veloutes). Der Sturz stüzt einen abwechseld dreieckigen oder halbkreisförmigen Giebel. Die Giebelfenster an der Sudfassade wurden sicherlich im XVIII. Jahrhundert zugefügt. Ihr Giebel wurde von einem Archsturz (linteau en arc) ersetzt, um mehr Licht ins Innere zu bringen.

 

Privates Leben, Öffentliches Leben

 

Im XVIII. Jahrhundert war der Eigentümer Marc Antoine Denizot, Président aux requetes du Palais und später Simon Virely, Avocat á la Cour. Von 1803 bis 1811 war es Henri-Louis-Jean Filzjean, Magistrat.

Im Jahre 1927 macht es Bernard Poupon, Besitzer der Senffabrik in Dijon zu seinem Feriensitz. 1959 wurde es ein Ferienlager und später eine Anstalt für Social unterstützte Kinder.

 

Les Tilleuls

 

Eine Wassergeschichte

 

Entlang des Grundstücks die Ouche. Der Kanalbau benötigt die Umleitung des Flußes. Eine Lindenallee, der Ursprung des Namens des Grundstücks, erinnernt an die Schönheit des damaligen Parks. Ein Garten und ein Obstgarten verschönigen das Flußufer. Die am Herrenhaus grenzenden Dachböden wurden zum Wäschetrocken benutzt. Und unlängst, ein mit einer Motorpumpe ausgestatteter Brunnen belieferte vorzeitig mit fließendem Wasser.

 

Und mit knapper Not davongekommen

 

Im XVII Jahrhundert ist Pierre Bouchu, Gutsherr von Pluvier, Ratgeber des Königs, Premierminister des Parlaments von Burgundy Eigentümer des Besitzes. Im XVIII. Jahrhundert macht Claude Louis Delaloge, Gutsherr von Fontenelle, President vom Burgunder Parlament den Besitz zu seinem stätigen Wohnsitz. Während der Revolution entkommt der Besitz mit knapper Not einer Versteigerung. Im Jahre 1936, gehalten von den Damen Ducret, wird es zu einem Empfangszentrum und später, bis 1994 ein Erholungs- und Genesungsheim. Den Parc gibt es seit 2012 nicht mehr.

 

Domaine Pérard

Besitz Pérard

 

In den Sattel bis in den Salon

 

Dieses Bebäude zeigt uns die Einheit einer Fassade aus dem XVIII. Jahrhundert. Eine Vergrößerung 1890 schließt eine Scheune ein. Eine neogothische Verfirstungsähre schmückt das Dach "à la Mansart".

Durch die Initiative von Alfred de Girval, 1862 bis 1865, und dem Geschmack dieser Zeit, wird der Park "á l`Anglaise" angepflanzt. Eine Rampe macht es möglich zu Pferd in den ersten Stock oder auf die mit Linden geschmückten Terrasse zu reiten.

Noch heute kann man eine Wolfsfalle sehen: Gewehre standen an der Wand und Schüße wurden automatisch auf eventuelle Räuber gegeben, wenn sie sich den Köder annehmen wolten.

 

Ein bewahrtes Gut

 

Im XVII und XVIII. Jahrhundert ist die Familie Pérard Besitzer dieses Gutes. Die Erben sind nachfolgend Berater vom Parlament von Burgundy. Während der Revolution wurde Etienne Bernard Pérard hier für Auswanderung festgehalten. Aber er konnte sehr schnell den Beweis erbringen, daß sein dauernder Wohnsitz in Dijon ist. Dieser Besitz wurde also nicht dem Staat übergeben. Seit dem XIX. Jahrhundert ist die Familie Girval von Vater zu Sohn der Eigentümer. Während des 2. Weltkrieges besetzt die Kommendatur des Bereiches den Besitz.

 

V - Verteilung der Grundbesitze während der Revolution

Château de la Velotte

 

Wo ist der Turm

 

Im Jahre 1769 verursacht die Vergrößerung des Gebäudes die Zerstörung des Turmes. In dem Turm befand sich die ursprüngliche Treppe. Es entsteht eine Halle mit einer sehr eleganten inneren Treppe. Die Fassade mit ihren großen Fenstern wird mit drei kreisförmigen Stutzdachfenstern vervollständigt. Das Stockwerk ist mit einem Steinband betont und das Dach mit einem Sims.

 

Die Stärke der Verbindung

 

Im XVII. und XVIII. Jahrhundet gehört der Besitz dem dijoner Parlenmentarier, unter ihnen die Familie Arlay und später Jean Vivant Micault de Corbeton zur Zeit der Revolution. Er wurde 1794 in Dijon enthauptet. Das Grundstück ist als Staatseigentum erklärt und wird durch Versteigerung der Mitbesitz vieler Bewohner von Fleurey die sich gegen ein höheres Angebot reicher Holzhändler, Fremde der Gemeinde, entgegensetzen.

 

V - Die Modernisierung

Rivière indocile

Ein ungedämmter Fluß

 

Trockene Füße

 

Die Brücke war schon immer sehr wichtig um die Ouche zu überqueren und zur alten Straße die die Saone zur Seine verbindet zu kommen. Eine geformte Brücke mit einer Böschung an jedem Ende. Sie zeigt uns Rundbogen mit abnehmender Größe zur Mitte des Flußes. Das Fundament und die Arkadenränder sind aus Quaderstein. Sie ist 44 m lang und 6,50 m breit.

In der Mitte des XVII. Jahrhunderts ist die Brücke zerstört. Sie ist 1673 wieder vollkommen restauriert. Vielmals durch Flöße, Hochwasser und selbst durch

schwimmendes Eis beschädigt, behält sie die Verbindung zwischen der Velle und der Velotte.

 

Mit veränderlicher Öffnung

 

Die Mauer mit 16 Öffnungen die den Abfluß des Hochwassers ermöglicht, wird am Rand einer regelmäßig überschwemmten Wiese gebaut. 10 Bogen sind mit 2 Steinplatten gebaut, eine formt den Sturz und die andere hat einen abnehmbaren Verschluß. Die 6 anderen sind mit einem Gewölbe gedeckt. Die Steinausläufer stellen sich den Trieb des Wassers entgegen.

 

Sainte Chantal

 

Gemischte Lebensart

 

Dieses Herrenhaus wurde im XVII. Jahrhundert auf einem kleinen Grundbesitz in der Umfriedung der vier Straßen (quatres chemins) erbaut. Seine Struktur wurde im Jahre 1862 völlig erneut. Aus dieser Zeit daten die oberen Öffnungen. Der neugothische Style, wie die südliche Fassade zeigt aus dem XIII. Jahrhundert den Kleeblattdekor. Die Dachfenster an der Nordseite sind auf Weise des XVII. Jahrhunderts gebaut.

 

Im Lauf der Zeit

 

Am Anfang des XVII. Jahrhunderts ist der Eigentümer des Besitzes Bénigne Frémiot, President in Mortier im Parlament von Burgundy. Später die Familier Bretagne herkünftlich aus Saulieu. Im XIX. Jahrhundert weitervermittelt an Nicolas Morizot, President vom Kriminalamt und auch Besitzer vom "Vieux Logis". Im nächsten Jahrhundert wird der Hof verkauft. 2007 wird der Rest des Besitzes in verschiedene Parzellen verteilt. Das Herrenhaus, der Pferdestall wird ein Wohnsitz und der andere Teil ist heute ein neuer Bau.

 

Sainte Jeanne de Chantal

 

In diesem Haus erinnert eine Inschrift an den Aufenthalt im Jahre 1601 an Francois de Sales et Jeanne Francoise Frémiot (1572-1610) Tochter von Bénigne Ferémiot und Witwe von Christophe de Rabutin, Baron de Chatal. Anfang 1610, die spätere Sainte Jeanne de Chantal, widmet ihr Leben an Gott und gründet den Orden "de la Visitation" Sie ist die Großmutter der Marquise de Sévigné.

 

Le Castel

 

Der Duft Asiens

 

Ferienhaus der Familie Delalogue, im XVIII. Jahrhundert. Später gehört es der Familie Cissey. Im XIX. Jahrhundert nehmen viele andere Eigentümer diesen Besitz an. Anfang 1908 ist es der Wohnsitz von Léonard Fontaine, Leiter der Destillerien in Indochina, in Saigon. Er macht hier seinen Wohsitz mehr als 40 Jahre lang.

 

Harmonische Mischung

 

Diese neugotische Villa wird am Anfang des XX. Jahrhunderts neu erhoben. Die kleinen Öffnungen erinnern an das XV. Jahrhundert. Im Erdgeschoß werden sie umgebaut. Im nord-östlichen Turm finden wir eine wunderschöne Schraubentreppe aus Stein. Das Dach ist mit gelackten vielfarbiegen Dachziegeln bedeckt. Diese Art von Dach wurde vom 14. bis zum 18. Jahrhundert seht geschätzt und zwischen 1860 und 1920 wiedermodern.

 

Château dit « du Prieuré »

Schloß genannt " Du Prieuré"

 

Geschmückte Dachziegeln

 

Dieses Haus wurde am Anfang des XVII. Jahrhunderts auf dem Besitz eines clunistischen Priorats gebaut. Der Komplex wird im Laufe der Zeit renoviert. Schönes Dach "à la Mansart", gelackte Dachziegeln, Ähren an der Dachhöhe aus dem XIX. Jahrhundert, hölzerne Dachfenster aus dem XVII. Jahrhundert. Die Steine aus Fleurey werden ausschließlich benutzt. Die Nebengebäude sind dem alten viereckieen Taubenschlag angefügt. Sie wurden im XIX. Jahrhundert restauriert.

 

Ein gewohntes Gesicht

 

Die Familier Chifflot ist der Besitzer bis zur französichen Revolution. Die dijonäser Bourjoisie schlägt anschließend verschiedene andere Besitzer vor. Unter anderen Paul Jobard, Verläger und Direktor des "Bien Public" leidenschaftlich an Archeologie interessiert.

 

Le lavoir

Der Waschplatz

 

Dem Wasser nach

 

Das Waschhaus wurde 1877 gebaut. Das Wasser kommt ausschließlich aus der Ouche. Die Besonderheit ist: vier verschiedene Becken mit verschiedener Tiefe. Offen nur auf einer Seite und von 10 Bogen aus Steinen von Fleurey getragen. Das Grundgerüßt ist typisch für das Ende des XIX. Jahrhunderts. Die anschließend zugefügten "tirants" gleichen den seitlichen Druck auf die Mauern aus. Das ursprüngliche Dach wurde mit Dachziegeln aus Sombernon gedeckt.

 

Das Treffen und immer wieder das Treffen

 

Das Waschhaus diente den Frauen, die mit ihren Schubkarren aus dem Dorf kamen, ihre zu Hause gekochte Wäsche zu spülen, auszuwringen und aufzuhängen. Auch war es ein Ort wo alle Nachrichten ausgetauscht wurden. Das Kanalwasser ist sauberer als das Wasser der Ouche, aber man muß seinen Platz an die Verwaltung bezahlen. Mitte des XX. Jahrhunderts gab es laufendes Wasser im Dorf, und das Leben im Wasserhaus erstarb.

1961 baute die Gemeinde diesen Platz in einen Veranstaltungsraum um. Große Fenster schließen die Bogen, Parketfußboden wird über die Becken gelegt. Er kann bei Hochwasser erhoben werden. Im Jahre 2000 werden große Fenster in die Nordfassade eingebaut. Das Dach wird schallgedämmt und isoliert.

 

Entre Ouche et canal

der Kanal, das Rathaus-Schule und das Kriegerdenkmal

 

Alles ist im Umbruch

 

Ab dem Anfang des XIX. Jahrhunderts wird die Konfiguration des Dorfes durch den Bau des Kanales (canal de Bourgogne) verändert und ein kleiner Arm der l`Ouche wird unnötig. Der neue Schifffahrtsweg ermöglicht den Steintransport, begünstigt die Entwicklung der Steinbrüche. Die zunehmende Tätigkeit , am Ende des XIX. Jahrhunderts verursacht große Einrichtungsarbeiten. Zwei Uferstraßen werden gebaut: eine in der Nähe der Schule, die andere am Kanalarm 43. Flußabwärts und flußaufwärts wird der Kanal verbreitet damit die Boot umdrehen können.

Im Jahre 1833 wird auf dem Damm ein Zentrum "Maison Commune", erstes Gebäude das von Trennung der Kirche vom Staat zeugt, zwischen Fluß und Kanal erbaut. Ein schlammiges Gebiet das die Einwohner (Borbeteils) überqueren mußten. Dieser Spitzname blieb den Einwohnern erhalten. "Borbe" der Schlamm.

1921 wurde das Kriegerdenkmal enthüllt. Das Denkmal wurde von zwei Künstlern aus Fleurey, Paul Chary und Auguste Gourdon gestaltet. Es trägt die Statue in Ruhestellung eines "Poilu" Die notwendigen Steine werden auf den Baustellen im Dorfe gefunden.

Die Mühle "Des Roches" folgt der neuen industriellen Entwicklung. Von Korn- und Hanfmahlen oder Ölgewinnung zerstoßt man jetzt Steine und später wird Strom entwickelt. Strom für die Straßenbeleuchtung des Dorfes, 1911 bis 1930 und bis 1968 wird das Netz versorgt.

 

Villa Augusta

 

Von Ziegelstein zu Ziegelstein

 

Dieses Gebäude wurde um 1890 gebaut und ist eine schönes Beispiel aus dem XIX. Jahrhundert. Die Ziegelsteine wurden benutzt, um die schönsten Stellen der Bauart zu unterstreichen. Sie wurden auch benutzt um die verschiedenen Stockwerke unterscheiden zu können. Auf der Dachhöhe erleichterten sie die Arbeit von Schornsteinfegern.

Ein Baum, der "séquoia" mit seiner 25 meter Höhe zeugt von der exotischen Begeisterung dieser Zeit.

 

Vom Männlichen zum Weiblichen

 

Diese Villa wurde 1890 von Pierre Boudrot, Maurer in Fleurey gebaut und später an einen Unternehmer für öffentliche Bauarbeiten aus Dijon übernommen. Der Name wurde ihr 1901 gegeben, als sie Eigentum der Familie Jacob wurde. Ein Familiermitglied hatte als Vornahmen Auguste. 2004 wurde hier ein therapeutisches Heim für Jugentliche gegründet.

 

La maison de vigneron

Das Haus der Winzer

 

Und die Weinfässer werden voll

 

Man sieht in der Architektur in einigen Häusern des Ortes, Haus der Winzer, die Aktivitäten der Winzer. Sie zeigt eine äußere Treppe die zum Eigang des Kellers führt und anschließend den einfachen Wohnbereich erreicht. Im Erdgeschoß, die Tonnen wo der Weintrauben zertreten werden, sind im Erdgeschoß in der Scheune nahe der Weinpresse zu sehen.

 

Bis bald die Weinstöcke

 

Die Archiven bestätigen, dass im XV. Jahrhundert in Fleurey Wein angebaut wurde. Am Anfang des XIX. Jahrhunderts bauen etwa hundert Winzer den südlich gut gelegenen Hang des Cocheron an. Im Dorf wird an jedem Haus ein Weinstock gepflanzt der die Fassade wunderschön schmückt. Selbst die Schule hat seinen eigenen Weinstock.

Vor 1880 pflanzt man "Gamay". Nach 1890, nach der furchtbaren Krankheit der Weinstöcke ((Phylloxéra) pflanzt man auswiegend den "Oberlin Noir" der fast ausschließlich dem Familienverbrauch gewidmet wurde.

Die Krankheit der Weinstöcke, der Verlaß der Arbeiten in den Weinstöcken während der zwei Weltkriegen veranlassen nach und nach das Sterben der Weinberge.

 

VII - Das Zentrum bevölkert sich

Clos du Sophora

Das Zentrum bevölkert sich

 

Schweigende Zeugen

 

Das schmiedeeisene Tor aus dem XVIII. Jahrhundert und der Trauersophora "Sophora pleurer" sind die einziegen Zeugen aus dem Park des alten Besitzes des Vieux Logis. Die Stickerei des Bucksbaum ist verschwunden, nur der alte "sophora" zeugt von dem Geschmack dieser Zeit für exotische Bäume. Den Turm, den man von der Petit Rue de Collonges" sieht, war ein Gartenpavillon.

Die Straßenarbeiten im Jahre 2010 haben die Überreste der alten Mauer die den Garten umzäumte zu Tage gebracht.

Eine Siedlung wurde in den Park baut. Die Aufteilung der großen Besizte verändert heutzutage entgültig das historische Zentrum des Dorfes.


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